Ein Beispiel...

Frau M. am Limit

Bis vor kurzem war alles noch anders: Frau M. war ganz auf sich allein gestellt mit der Erziehung ihrer drei Kinder und der Versorgung ihrer pflegebedürftigen Mutter – ein Fulltimejob von morgens bis abends – zusätzlich mit Bereitschaftsdienst in der Nacht.
Schon bald spürte sie, dass ihre Kräfte und ihre Nerven nachließen. Ständig „unter Strom“, ohne Zeit für sich selbst hatte es mit den Kindern und der Mutter immer häufiger Streit gegeben.
Zufällig hörte sie eines Tages im Kindergarten von einem „Familienlotsen“, der in solchen Fällen für entlastende Hilfe sorgen könnte. Die Kindergartenleiterin vermittelte den Kontakt – jetzt kommt der Familienlotse zwei Mal wöchentlich zu Frau M.
Vieles ist seither schon besser geworden: Frau M. kann einfach mal über ihre Sorgen sprechen. Als sie zum Arzt musste, war die Familienlotsin für die Kinder und die Mutter da; sie gab hilfreiche Tipps für das Alltagsleben. Jetzt ist Frau M. längst nicht mehr ständig „unter Strom“ – das spüren auch die Mutter und die Kinder…